Fächer

Unterrichtsfächer und -angebote von A - Z

Die Ziele und Kompetenzen, die durch ein Fach vermittelt werden sollen, sind im Bildungsplan der Realschule für das Land Baden-Württemberg festgehalten. Für jedes Fach werden diese in den Leitgedanken zum Kompetenzerwerb zusammengefasst. Die Fächer sind hier von A bis Z geordnet. 

Alle Fächer im Überblick Alle Fächer im Überblick

 

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AES --- Bio --- BK --- BNT --- Ch --- D --- E --- Eth --- F --- GK --- Geo --- G --- Inf --- Kl.R. --- KoLe --- Lb --- M --- Mu --- Phy --- Rel --- Sp --- T --- WBS


 

Alltagskultur - Ernährung - Soziales - AES (MUM)

Das Fach AES ist wählbares Kernfach ab Klasse 7.

AES umfasst ausgehend vom privaten Haushalt die Themenbereiche Ernährung, Bekleidung, Wohnen, Wirtschaften, Zusammenleben in Familie und Gesellschaft. Ziel ist es, die Schüler zu einer verantwortungsbewussten Lebensgestaltung unter Berücksichtigung der Wechselwirkung zur Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt hinzuführen. Gesundheits- und Umwelterziehung sind durchgängiges Unterrichtsprinzip. Im Bereich Soziales/Gesellschaft wird die Sozialkompetenz gefördert, insbesondere durch die durchgängige Thematisierung von Verantwortung für sich und die Mitmenschen. Der Bereich Wirtschaft thematisiert das Haushaltsmanagement im privaten Haushalt und liefert Kenntnisse, die Schülerinnen und Schüler befähigen, den eigenen Haushalt zu organisieren, kritisch zu reflektieren und gegebenenfalls eine Veränderung anzubahnen. Im Bereich Ernährung steht die Planung, Bewertung und Zubereitung von bedarfsgerechter, vollwertiger und gesunder Ernährung unter Berücksichtigung des Genusswertes und des Ökologiewertes im Mittelpunkt. Im Textilbereich wird das Beziehungsgeflecht Bekleidung, Ökonomie, Ökologie und Gesundheit aufgearbeitet und in verantwortungsbewusstes Kleidungs- und Verbraucherverhalten übergeführt. Grundlegende Fertigkeiten zur Herstellung, Gestaltung und Erhaltung von Textilien im täglichen Leben werden erprobt und beurteilt. 

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Bildende Kunst

Das Fach Bildende Kunst gliedert sich in die Teilbereiche
BILD - ► MALEREI - ► PLASTIK - ► MEDIEN - ► GRAFIK - ► ARCHITEKTUR - ► AKTION

Anhand ausgewählter Anschauungsbeispiele wird die Wahrnehmung sensibilisiert. Die Schülerinnen und Schüler lernen, ihre Wahrnehmungen zu beschreiben und später hierfür eigene Ausdrucksformen zu finden. Die Ergebnisse werden präsentiert und reflektiert. Hierbei werden die verschiedensten Materialien und Techniken genutzt. Personale und gesellschaftliche Vielfalt, Selbstfindung und Akzeptanz anderer Anschauungen spielen dabei eine große Rolle. Bedürfnissen und Wünschen wird durch einen kreativen Umgang Raum gegeben.

BEISPIEL AUS DEM KUNSTUNTERRICHT
Schüler einer neunten Klasse setzen Miniaturfiguren mit realen Details neu in Szene und erstellen eine Fotostory in Neckargemünd.

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Biologie

Biologie ist eine Wissenschaft, in der viele weitere Wissenschaften vernetzt sind: Botanik, Medizin, Chemie, Umweltwissenschaften, Forstwissenschaften usw. Grundlegende biologische Prinzipien und Gesetzmäßigkeiten werden auf unterschiedlich komplexen Systemebenen von den Molekülen über Zellen, Gewebe, Organe, Organismen bis zum Ökosystem und der Biosphäre erklärt.

Biologische Phänomene beeinflussen nahezu alle Lebensbereiche des Menschen. Ihre Erschließung trägt wesentlich zum Selbstverständnis des Menschen als Teil der lebendigen Natur bei. Neuere Erkenntnisse aus den Bereichen Gesundheit und Ernährung, Bio- und Gentechnik und Ökologie wirken sich direkt auf die persönliche Lebensgestaltung aus. Die Neurobiologie erklärt Prozesse von Lernvorgängen und die Subjektivität unserer Wahrnehmung. Kenntnisse über Anatomie und Physiologie schaffen die Grundlagen für Maßnahmen zu Prävention und Gesundheitsförderung. Die Aussagen der Evolutionstheorie beeinflussen in hohem Maße unser Selbstverständnis und unser Weltbild.

Bei vielen gesellschaftsrelevanten Fragestellungen sind biologische Kenntnisse Voraussetzung für eine fundierte Entscheidungsfindung. Sie fließen in politische Diskussionen ein und helfen, Entscheidungen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu treffen. Die Bedeutung der Erhaltung der Biodiversität erfordert neben Artenkenntnis ein grundlegendes Verständnis von Prozessen in Ökosystemen.

NWA:  Bis 2020 gibt es in den oberen Klassen noch NWA (Naturwissenschaftliches Arbeiten). In Klasse 10 steht das eigenständige, projektartige Arbeiten an fächerverbindenden Themenstellungen innerhalb eines von den Schülern gewählten und praktisch und eigenständig erarbieteten Moduls im Vordergrund. Um hierfür genügend Raum zu bieten, wird zum Teil mit halben Klassen gearbeitet. Sowohl die Doppelstunde als auch die Einzelstunde werden von derselben Lehrkraft unterrichtet. In Klasse 10 wird in klassenübergreifenden Gruppen dreistündig unterrichtet (Doppelstunde für Experimente/Einzelstunde für theoretische Ergänzungen). Die Stunden liegen wenn möglich am Rand, so dass gegebenenfalls individuell verschoben oder auch an außerschulischen Orten gearbeitet werden kann. Leitthema für das Fach NWA in Klasse 10 ist das Thema „Energie“.

In jedem Kurs werden innerhalb des Schuljahres zwei fächerverbindende Projekte in Gruppenarbeit (3-4 SchülerInnen pro Gruppe) durchgeführt: 

Kurs

Projektthema 1

Projektthema 2

Biologie

Bionik

Biotechnologie

Chemie

Alkohole

Nahrungsmittel und Nährstoffe

Physik

Energie sparen

Nutzung unterschiedlicher Energieressourcen


Das Thema wird von den SchülerInnen eigenständig und arbeitsteilig mit typischen naturwissenschaftlichen Arbeitsmethoden (eigene Versuche, Auswertungen, Untersuchungen,...) erarbeitet, dokumentiert und vor der Gesamtgruppe präsentiert. Zuvor werden typische Elemente und Methoden der Projektarbeit noch einmal gemeinsam wiederholt.

Links zu zwei tollen Biologie-Portalen mit vielen Infos:

Gelelektrophorese Gelelektrophorese Gelelektrophorese Gelelektrophorese

 

Gelelektrophorese - ein Projekt des Faches Biologie

Regelmäßiges Projekt bei uns Biologieunterricht in Kooperation mit Studenten der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg führen unsere Schüler eine sogenannte Gelelektrophorese durch. Diese biochemische Untersuchungsmethode kommt bei Kriminalverbrechen oder aber auch bei der Aufklärung von Verwandtschaftsverhältnissen zum Einsatz. Dabei werden geringste Mengen Erbgut, also  DNA,  in einem Gel durch ein elektrisches Feld aufgespalten und es zeigt sich für jede Person ein charakteristisches Bandenmuster. Schon geringste Mengen DNA (Erbgut) reichen dabei aus, um einen Täter zweifelsfrei zu überführen. Diese interessante und praktische Veranstaltung umfasst drei Schulstunden und machte nach Aussagen der Schüler „auch noch Spaß".


 

Raucherprävention - Jährliches Projekt des Faches Biologie mit der Thoraxklinik Heidelberg

Eine immer spannende Veranstaltung und wertvolle Informationen lieferend, bietet das jährliche Raucher-Präventionsteam der Thoraxklinik HD. Alle siebten Klassen besuchen gemeinsam diese Veranstaltung.

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BNT

Der Fächerverbund „BNT = Biologie, Naturphänomene und Technik“ in Klassenstufe 5 und 6 umfasst biologische, chemische, physikalische und technische Inhalte. BNT schafft den Übergang zwischen dem Sachunterricht in der Grundschule und dem Fachunterricht ab Klasse 8. So lernen die Schüler/Innen zum Beispiel am Thema „Wasser“ Eigenschaften des Wassers wie zum Beispiel die Oberflächenspannung kennen Darüberhinaus erfahren sie, warum manche Körper im Wasser sinken, schweben und schwimmen und dass Fische mit ihren besonderen Körpereinrichtungen perfekt an das Leben im Wasser angepasst sind.

BNT ist nach dem neuen Bildungsplan im Unterschied zu NWA kein Kernfach (Hauptfach) mehr.

Auf die technischen Aspekte gehen wir an unserer Schule besonders in Klasse 5 ein. Das praktische und eigenständige Arbeiten hat im Fach BNT einen hohen Stellenwert. Um hierfür genügend Raum zu bieten und um dem entwicklungspsychologischen Hintergrund der Schüler Rechnung zu tragen, wird zum Teil mit halben Klassen gearbeitet.

Link: Bildungsplan BNT

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Chemie

Chemie ist in unserem Leben allgegenwärtig: Die biologischen Funktionen unseres Körpers beruhen auf chemischen Reaktionen. Wir sind von Stoffen umgeben, deren Nutzung für uns alltäglich und selbstverständlich ist. Chemisches Wissen trägt maßgeblich zum Verständnis unserer Umwelt bei und ermöglicht so eine bewusste und reflektierte Lebensweise.

Die Naturwissenschaft Chemie untersucht den Zusammenhang zwischen Aufbau und Eigenschaften von Stoffen sowie die chemischen Reaktionen, die zum Entstehen neuer Stoffe mit neuen Eigenschaften führen. Die Nutzung dieser Kenntnisse führt zur Entwicklung und Herstellung von Produkten, die uns im Alltag begleiten. Forschung und stetige Innovation (z.B. in der Medizin) helfen, wirtschaftliche Grundlagen gesellschaftlichen Lebens und den Lebensstandard  jedes Einzelnen zu sichern und weiter zu entwickeln. 

Chemische Forschung ist stets auch im historischen Kontext  (= Zusammenhang) zu betrachten. Deren Ergebnisse wurden sowohl zum Schaden als auch zum Wohle der Menschheit und der Umwelt eingesetzt. Hier bekommt das Fach eine ehtisch-moralische Dimension.

Im Chemieunterricht werden Aufbau und Eigenschaften von Stoffen sowie chemische Reaktionen untersucht. Dabei trägt die Verknüpfung der Denk- und Arbeitsweisen der Naturwissenschaft Chemie mit inhaltlichen Kompetenzen zur Ausbildung einer naturwissenschaftlichen Grundbildung bei. Auf diese Weise sind die Schülerinnen und Schüler befähigt, Phänomene im Alltag wahrzunehmen, einzuordnen und diese mit dem im Unterricht erworbenen Wissen zu verknüpfen.

Neben dem Chemie-Unterricht können begabte und interessierte Schülerinnen und Schüler ihr Interesse an Chemie in einer von Chemie-Studenten und ehemaligen Schülern geleiteten Chemie-AG intensiv vertiefen. Diese AG hat schon einen baden-württembergischen Preis beim "Nanu"-Wettbewerb gewonnen. Nähere Informationen sind hier zu finden. 

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Deutsch

Sprache ist ein Schlüssel zur Welt. Sie eröffnet vielfältige Zugänge zur Wirklichkeit genauso wie zu personalen und sozialen Denk- und Handlungsmustern und ist unverzichtbar für die Klärung der Beziehung zwischen Individuum und Außenwelt. Die Ausbildung von Identität wie auch die Integration in komplexe soziale Zusammenhänge sind untrennbar verknüpft mit kontinuierlicher Reflexion über Sprache und der Erweiterung der individuellen sprachlichen Kompetenz. In Sprache gefasst lässt sich das Schöne, aber auch das Schreckliche der Welt erfahren und deuten. Die Ausbildung ästhetischer Kompetenz ist eine Grundlage des Individuationsprozesses und ermöglicht die Entwicklung von Fantasie. Die herausgehobene Bedeutung des Deutschunterrichts ergibt sich aus dem Umstand, dass die Sprache sowohl Medium als auch Gegenstand des Faches ist: Die Verständigung über Texte und andere Medien erfolgt durch sprachliche Akte, die ihrerseits wieder Thema des Unterrichts werden können. Kommunikative Prozesse, insbesondere das Leseverstehen und der Erwerb einer mündlichen und schriftlichen Ausdrucksfähigkeit, machen den Kernbestand des Faches aus. Die hier vermittelten Fähigkeiten und Kenntnisse sind über die eigentlichen Inhalte des Deutschunterrichts hinaus für alle anderen schulischen Fächer wie auch für den weiteren Bildungs- und Berufsweg der Schülerinnen und Schüler relevant.

Der Literatur kommt im Deutschunterricht eine besondere Bedeutung zu: In ihr erfahren die Schülerinnen und Schüler die ästhetische Gestaltung von Welten. Der Literaturunterricht gibt zudem vielfältige Gelegenheit, in der Vermittlung durch Literatur die Problemlagen vergangener wie moderner Gesellschaften zu verstehen und kritisch zu hinterfragen. So hilft der Deutschunterricht den Schülerinnen und Schülern im Umgang mit Literatur, aber auch mit Sachtexten und anderen Medien, sich in einer technisch-medial beschleunigten und zunehmend komplexen Lebenswelt zu orientieren und mit den Anforderungen und Möglichkeiten der modernen Informationsgesellschaft umgehen zu können.

In schulischen Kommunikationssituationen erfahren die Lernenden Alterität und Heterogenität als soziale Realität und lernen, mit unterschiedlichen Lebensentwürfen umzugehen. Das Nachdenken über die eigene kulturelle Herkunft wird zur zentralen Voraussetzung von kritischer und konstruktiver Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Durch die Begegnung mit unbekannten sowie fiktionalen Welten und fremden Sprach- und Denkmustern, die zu einer Auseinandersetzung mit Vertrautem und Fremdem anregen, fördert der Deutschunterricht Sensibilität und Empathie und unterstützt den interkulturellen Dialog. Nicht zuletzt besteht seine wesentliche Zielsetzung darin, Freude an der deutschen Sprache und am Nachdenken darüber, am Lesen und an der ästhetischen Wahrnehmung zu wecken.

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Außerunterrichtliche Lerngänge mit literarischen Umsetzungen sind im Fach Deutsch von großer Bedeutung:

  • Theateraufführungen
  • Kinofilme
  • Poetry Slam-Veranstaltungen
  • Autorenlesungen
  • usw.

Das jährliche Highlight: Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels der 6. Klassen

Ersteht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten, zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben. Rund 600.000 Schülerinnen und Schüler beteiligen sich jedes Jahr. Wer gerne liest und Spaß an Büchern hat, ist eingeladen sein Lieblingsbuch vorzustellen und eine kurze Passage daraus vorzulesen. Bücher gibt es für jeden Geschmack und zu allen Themen. Ob Spannung, Unterhaltung, Wissen: Lesen ist Kino im Kopf und eine Reise in fremde Welten. Das Beste: man kann dabei auch noch gewinnen… Der Vorlesewettbewerb wird seit 1959 jedes Jahr vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und kulturellen Einrichtungen veranstaltet.

Im Klassenentscheid werden pro Klasse zwei Finalisten ermittelt, um dann bis ca. MItte November den Schulsieger zu ermitteln, der dann beim Regionalentscheid die Schule vertritt. Eine unabhängige Jury ermittelt dann in zwei Vorleserunden den Regionalsieger. In den letzten Jahren konnte die Realschule einen 2. und 3. Platz erreichen. Tolle Leistung unserer Vorleser und Vorleserinnen!

Vorlesewettbewerb 2017 Vorlesewettbewerb 2017 Vorlesewettbewerb 2018 Vorlesewettbewerb 2018

 

Der "Zeitungsflirt" mit der Rhein-Neckar-Zeitung


Lese- und Schreibkompetenz erwerben: „Der Zeitungsflirt“ Das Gemeinschaftsprojekt „Zeitungsflirt" wird allen achten Klassen in enger Zusammenarbeit mit dem medienpädagogischen Institut ProMedia-Maassen, der Rhein-Neckar-Zeitung und der Volksbank Neckartal angeboten. Das Projekt fördert in erster Linie die Lese- und Schreibkompetenz der Teilnehmer/-innen. Es ist ein interessantes, hilfreiches und abwechslungsreiches Projekt, das seit über 14 Jahren die Schulen bereichert. Das Ziel heißt: Medienkompetenz. Jeden Morgen werden die Zeitung studiert, Artikel untersucht und analysiert.

  • Was ist Nachricht, was ist Meinung?
  • Welcher Kniffe bedient sich eine Reportage?
  • Und: Wie lässt sich das Gelesene bewerten?
  • Wie entsteht eine Zeitung und welche Personen und Geschäftsbereiche sind daran beteiligt?

Ganz nebenbei setzen sich die "Zeitungsflirter" mit wichtigen Themen auseinander, die sie vielleicht nicht auf Anhieb interessieren. Und dann sind die Jugendlichen an der Reihe: gemeinsam oder auch alleine ein Thema ihres Interesses zu recherchieren und dieses in einen den Leser packenden Artikel umzusetzen. Jedes Jahr Anfang März werden von einer Jury aus Fachleuten die besten ausgewählt und in einer Sonderauflage in der Rhein-Neckar-Zeitung für ein großes Publikum veröffentlicht. Im Internet können die Leser für ihre Favoriten ihr Votum abgeben. Die Gewinner/-innen erhalten neben einer druckfrischen Sonderbeilage der RNZ, in der ausschließlich Schülerartikel zu lesen sind, auch Büchergutscheine.

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2019 2019 Zeitungsflirt 2019 Zeitungsflirt 2019 2019 2019 2019 2019 2019 2019

 

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Englisch

Der Englischunterricht soll vor allem die kommunikative Kompetenz, insbesondere die Sprechkompetenz und die Hör- und Leseverstehens-kompetenz der Schülerinnen und Schüler im Sinne des zusammen-wachsenden Europas fördern. 
Der Schüleraustausch mit Kendal (Großbritannien) bietet unseren Jugendlichen daher eine ideale Möglichkeit, ihre Kenntnisse der englischen Sprache vor Ort anzuwenden und zu vertiefen, und den familiären und schulischen Alltag eines gleichaltrigen Jugendlichen kennenzulernen. 
Das Cambridge Certificate PET stellt eine zusätzliche Qualifikation dar, die die Schülerinnen und Schüler der Realschule Neckargemünd in Klasse 9 erwerben können. Dieses Zertifikat ist weltweit anerkannt und wird von Arbeitgebern bei Bewerbungen gerne gesehen.

Bildquelle: By en:User:Iamvered, resized to 800px in width by User:Paunaro [CC BY 2.0 at (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/at/deed.en)], via Wikimedia Commons

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Englische Sprache weltweit Englische Sprache weltweit Kendal 2019 Kendal 2019

 

Ethik

Nach dem Bildungsplan der Sekundarstufe I gehört es zu den zentralen Aufgaben schulischer Bildung die Schülerinnen und Schüler zur Gestaltung eines selbstbestimmten und verantwortungsbewussten Lebens zu befähigen. Der Ethikunterricht leistet zu diesem Bildungsziel einen wichtigen Beitrag. Ein Hauptziel besteht darin, die Schülerinnen und Schüler im systematischen Aufbau und in der individuellen Aneignung von Orientierungswissen zur ethisch-moralischen Urteilsbildung in praktischer Absicht zu befähigen. Diese orientiert sich dabei grundsätzlich an der Praxis und der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler. Es werden Handlungsperspektiven angeboten, ohne ihnen jedoch konkrete Handlungen vorzuschreiben. Das Wissen um Werte und Normen und ihre Bedeutung für das Zusammenleben bilden dabei eine wichtige Grundlage.

Der Ethikunterricht verfolgt keine Erziehung zu einer bestimmen Gesinnung, sondern fördert Selbstbestimmung und unterstützt den Prozess der ethisch- moralischen Urteilsbildung. Weitere Ziele des Ethikunterrichts wie Moralerziehung, Unterstützung bei der Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen oder der Erwerb moralphilosophischer Kenntnisse werden ebenfalls aufgegriffen.

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Französisch

► Wahlpflichtfach?
Das Fach Französisch gehört zu den so genannten Wahlpflichtfächern. Neben Technik und AES (= Alltag, Ernährung und Soziales) kann es in der 7. Klasse als Wahlpflichtfach gewählt werden. In Klasse 6 wird Französisch als Nebenfach angeboten: dieses sollte von allen Schüler(innen) besucht werden, die eventuell Französisch ab Klasse 7 als Hauptfach haben möchten. D.h.: Nur wer Französisch in Klasse 6 gewählt hat, kann Französisch in Klasse 7 als Hauptfach (= Wahlpflichtfach) wählen.  Die Schüler haben die Möglichkeit sich im ersten Schulhalbjahr Klasse 6 mit der Sprache und den Anforderungen vertraut zu machen. Sollte der Schüler feststellen, dass ihm das Fach überhaupt nicht liegt, ist eventuell ein Wechsel in ein Angebot (Einführung in Technik und AES) zum Halbjahresende möglich, falls dort noch freie Plätze vorhanden sind. Ein Wechsel zum Schuljahresende ist aber auf jeden Fall möglich. Ab Klasse 7 können die Schüler dann allerdings nicht mehr wechseln. Alle wichtigen Infos zur Wahl des Wahlpflichtfaches finden sich auf diesem Flyer. 

Bildquelle zu "Französisch proportional in der Welt": Von Underlying lk - Eigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, commons.wikimedia.org/w/index.php

► Anforderungen? Französisch ist ein versetzungsrelevantes Fach. In der 10. Klasse wird die fachinterne Überprüfung absolviert. Sie setzt sich aus einer Dokumentation und einer Präsentation auf Französisch zusammen. Die Schüler wählen dabei ihr Thema selbst. Sie können beispielsweise über eine französische Region, Person, Musik oder aber auch einen Film referieren. Bei den Vorbereitungen werden sie von ihrem Französischlehrer unterstützt und bei ihrer Arbeit begleitet. Das DELF-Zertifikat stellt eine zusätzliche Qualifikation dar, die die Schülerinnen und Schüler der Realschule Neckargemünd in Klasse 8 und 9 erwerben können. Dieses Zertifikat ist weltweit anerkannt und wird von Arbeitgebern bei Bewerbungen gerne gesehen.

► Warum Französisch wählen? Wenn bei einem Schüler eine generelle Lernbereitschaft vorhanden ist, die mündliche Mitarbeit Spaß macht und die Noten in Englisch und Deutsch gut sind bietet das Fach viele Vorteile: Die Schüler erlernen eine zweite Fremdsprache, was ihnen bei Auslandsaufenthalten und im späteren Berufsleben sicherlich zu Gute kommt. Bei einem Schüleraustausch mit unserer Partnerstadt Evian lernen sie in ihrer Gastfamilie eine fremde Mentalität kennen und erweitern damit ihre eigene Persönlichkeit. Die Schüler schließen Freundschaften mit ihren Austauschpartnern und können diese über E-Mail pflegen. Sie lernen unsere direkten „Nachbarn“  bei Tagesausflügen nach Colmar oder Straßburg kennen und entdecken den Reiz unserer Gegend.

► Paris - Fahrt 2018
Einen kleinen Einblick in die Parisfahrt der Französischschüler der neunten Klassen, die vom 3.-5. Dezember 2018 mit Frau Weisheit und Frau Milte stattgefunden hat. Schon am ersten Tag wurde am späten Nachmittag der Eiffelturm erblickt und die Schüler waren sogar auf dem Turm .... dazu kamen die Champs-Elysées samt Arc de Triomphe, die Galéries Laffayette, die Pont Neuf, Notre Dame de Paris,  Sacre-Coeur usw. usf.  Was für ein Erlebnis! - Quel évènement! 

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L'amitié franco-allemande L'amitié franco-allemande Strasbourg 2017 Strasbourg 2017 Wo spricht man Französisch? Wo spricht man Französisch? Paris 2018 Paris 2018 Strasbourg - Cathédrale 2018 Strasbourg - Cathédrale 2018 C'est bon!!! (2018) C'est bon!!! (2018) Le petit train à Strasbourg Le petit train à Strasbourg Oh la la. Oh la la. Deutsch-französische Geschichte Deutsch-französische Geschichte April 2019-Rathaus April 2019-Rathaus

Auch das "France-Mobil" taucht regelmäßig vor dem Schulzentrum auf und bringt den Schülern Muttersprachler an die Schule, die mit viel Freude, Spiel und Spaß Lust auf Französisch vermitteln. 

In Klasse 7 fahren die Französischklassen oft nach Strasbourg oder Wissembourg, in Klasse 8 bzw. 9  besteht die Möglichkeit ein international anerkanntes  Sprachendiplom (DELF A1 oder/und A2) für Französisch zu erwerben. Außerdem besteht ein jährlicher Schüleraustasuch mit unserer Partnerstadt Evian.  Manche Französischklassen verbrachten auch schon mehrere Tage zusammen in Paris, um ihre Sprachkenntnisse "live" vor Ort auszuprobieren und eine Weltstadt zu sehen. 

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Gemeinschaftskunde

Zwei wichtige Grundlagenziele verfolgt der Gemeinschaftskundeunterricht: Mündigkeit und Wertebildung. Ein politisches System kann nur dann nach demokratischen Prinzipien funktionieren, wenn es von politisch mündigen Bürgern getragen und gestaltet wird. Die Schülerinnen und Schüler zu demokratischem Denken und Handeln zu befähigen und zu ermutigen, ist die wichtigste Aufgabe der politischen Bildung, aber auch der Schule insgesamt. 

  • Wie kann man sich in einer komplexen Welt orientieren?
  • Wie kann ich politische Prozesse und Entscheidungen analysieren, sie nach Kriterien beurteilen und einordnen?
  • Wie entwickelt sich meine poltisch-demokratische Grundhaltung?
  • Was ist Freiheit? 
  • Was versteht man unter Toleranz und warum ist sie wichtig und muss immer wieder neu erarbeitet werden?
  • Wie ist das politische System in Deutschland aufgeabut?
  • Warum gibt es Parteien? 

Grundlegend ist die Einsicht, dass Freiheit und Verantwortung konstitutive Elemente der freiheitlichen demokratischen Grundordnung sind, die es zu sichern und weiterzuentwickeln gilt. Das Fach Gemeinschaftskunde ist auch ein Leitfach für "BORS" - die Berufsorientierung an Realschulen und bietet dafür sehr viele Veranstaltungen an (Link). 


Regelmäßig finden Exkursionen ins Landgericht Heidelberg statt, um Themen des Gemeinschaftskundeunterricht "live" vor Ort zu erleben. Ebenso werden die Klassen von Abgeordneten, Gemeinderäten (z.B. in Wahlzeiten), Zeitzeugen, Buchautoren besucht, wenn bestimmte Fragestellungen anstehen. 

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Geographie

Ein tolles Fach, dass sich mit den Beziehungen des Menschen in seinem Raum, seiner Umwelt im System Erde beschäftigt. Das System Erde kann als ein dynamisches System aus Teilsystemen wie der Erdoberfläche, dem Klima, der Gesellschaft oder der Wirtschaft begriffen werden. Diese Teilsysteme sind vielfältig durch Wirkungszusammenhänge miteinander verbunden.  Die Schülerinnen und Schüler lernen vielfältige, oft faszinierend schöne und interessante, aber auch widersprüchliche und problematische naturräumliche und kulturelle Phänomene und Prozesse der Erde kennen. Dabei lernen sie, dass wir Menschen Teil des Systems Erde sind: Wir können dieses durch unsere Lebens‑, Wirtschafts- und Verhaltensweisen entscheidend gestalten, es erhalten, aber auch in seiner Regenerationsfähigkeit gefährden. 

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Geschichte

„Wer sich nicht seiner Vergangenheit erinnert, ist verurteilt, sie zu wiederholen“

Auch wenn der spanische Philosoph und Schriftsteller Santayana seine Warnung nicht unmittelbar in Bezug auf das „schulische Geschichte lernen“ bzw. allgemeine Geschichtsbewusstsein geäußert hat, so kann doch dieses Zitat als ein Ziel des allgemeinen Geschichtsunterrichts angesehen werden. Der Bildungsplan der Realschule in Baden-Württemberg erwartet in den "Leitgedanken zum Kompetenzerwerb" vom Geschichtsunterricht, dass u.a. folgende Ziele erreicht werden: 

„Fachspezifische methodische Kompetenzen“ (Quellen- und Kartenarbeit, Auswertung von Texten, Filmen o.ä. und deren Bearbeitung, Interpretation, Bewertung und Präsentation) sind ein überprüfbares Ziel. Auch das Aneignen von historischem Grundwissen muss selbstverständlich als ein weiteres Ziel angesehen werden. Nicht eindeutig zu überprüfen oder abzufragen sind folgende „personale und sozialen Kompetenzen“, also Ziele, die im Geschichtsunterricht erworben werden sollen und für unsere Gesellschaft wesentlich sind:

  • „mitdenkende und aktiv handelnde Staatsbürgerinnen und Staatsbürger“,  
  • Toleranz,  Konfliktfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und
  • „darüber hinaus entwickeln die Schülerinnen und Schüler Einstellungen und Haltungen wie zum Beispiel die Bereitschaft und Fähigkeit mit Partnern und in Gruppen konstruktiv und zielgerichtet zusammenzuarbeiten und dabei auftretende Schwierigkeiten in demokratischer und ethisch verantwortungs-voller Weise zu überwinden“

An der Realschule Neckargemünd wird im Fach Geschichte ein längsschnittartiger Ansatz verfolgt, d.h., dass inhaltlich verknüpfte Themen (sieben Themenbereiche wie z.B. Revolutionen, Europa, Kriege …) mit chronologisch aufbauenden Themen in einer Gesamtschau verbunden werden. Die acht Kontingentstunden wurden auf Klasse 6, 8, 9 und 10 gleichmäßig verteilt. Ein fächerübergreifender, bilingualer und neue Medien nutzender Geschichtsunterricht wird an unserer Realschule umgesetzt. Das eigens ausgewiesene Schulcurriculum beinhaltet u.a. folgende Besonderheiten:

► Förderung des selbstständigen Lernens
► Projekte
► Museumsbesuche
► Lektüre im fächerübergreifenden Unterricht 
► Besuch außerschulischer Lernorte 
► Ausflüge in die nähere historisch geprägte Umgebung 
► Betonung der Grund- und Menschenrechte insb. in Klasse 8
► Verbindlicher Besuch im Konzentrationslager Struthof
► Klassenfahrt in 10 nach Berlin 

Weitere Links:

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Ägyptisches Museum Ägyptisches Museum Ägyptisches Museum Ägyptisches Museum KZ Natzweiler-Struthof KZ Natzweiler-Struthof KZ Natzweiler-Struthof KZ Natzweiler-Struthof KZ Natzweiler-Struthof KZ Natzweiler-Struthof

 

Informatik und Medienbildung

► Fünfte Klassen: 
Mit dem Bildungsplan 2016 erhalten die fünften Klassen ein halbes Jahr einen Basiskurs in Sachen Medienbildung. Auch hier arbeiten die Schülerinnen und Schüler in halber Klassengröße an eigenen Computern und lernen außer den Grundlagen vor allem Word, PowerPoint und das Internet kennen. Der Basiskurs Medienbildung zählt nicht als eigenständiges Fach, weshalb er nicht im Zeugnis steht. Die Schüler erhalten zum Schuljahresende jedoch ein Zertifikat,.

► Siebte Klassen: 
Mit dem neuen Bildungsplan wurde im Schuljahr 2018/19 das neue Fach „Aufbaukurs Informatik“ in der 7. Klassenstufe eingeführt. Dieses Fach ist ein maßgebendes Fach im Rahmen der Versetzungsordnung. Damit ist es als Nebenfach versetzungsrelevant. Der "Aufbaukurs Informatik" wird an der Realschule Neckargemünd in der siebten Klasse doppelstündig für ein halbes Jahr unterrichtet. 

Ziel dieses Faches ist es, dass Schülerinnen und Schüler in einer zunehmend digitalisierten Welt Funktionsweisen von informatischen Systemen verstehen lernen, um sich verantwortungsbewusst, kritisch und konstruktiv an der gesellschaftlichen Kommunikation und Meinungsbildung über informatische Entwicklungen beteiligen zu können. Die Inhalte des Faches sind hier im Bildungsplan zu finden. 

► Achte Klassen: Wahlfach Informatik (freiwilliges Zusatzangebot):
Ab der achten Klasse kann ab 2019-2020 das Wahlfach Informatik belegt werden. Eine gute Möglichkeit, sich mit Codierung, Algorithmen, Programmiersprachen, Datensicherheit usw. zu beschäftigen. Weitere Informationen finden sich hier im Bildungsplan für das Wahlfach Informatik ab Klasse 8. Es wird einstündig unterrichtet. Das heißt: es ist ein freiwilliges Zusatzangebot und erhält eine positive Versetzungsrelevanz. Bei der Versetzungsentscheidung bleiben die Leistungen im Wahlfach Informatik unberücksichtigt, wenn sie zu einer Nichtversetzung führen würden. Nach der Wahl bleibt es dann als zusätzliches Fach bis Klasse 10 bestehen. Eine Abwahl bzw. Abmeldung ist nur in begründeten Einzelfällen jeweils zum Ende des ersten oder zweiten Schulhalbjahres möglich.

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► Direktlinks zu den Fächern und Unterrichtsangeboten:
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Klassenrat

Im Klassenrat erhalten die Schülerinnen und Schüler erste demokratische Erfahrungen. In wöchentlichen Sitzungen beraten, diskutieren und entscheiden sie über eigens gewählte Themen. Meist sind es Probleme aus dem Schulalltag, die die Schüler beschäftigen und die besprochen werden: Konflikte, Streitereien, Ungerechtigkeiten. Es können aber auch Wünsche ausgesprochen und gemeinsame Aktivitäten, wie ein Lerngang oder ein Landschulheimaufenthalt geplant werden.

Die Lehrkraft hat im Klassenrat eine etwas veränderte Rolle. Sie übernimmt die Rolle des Begleiters und die Verantwortung für den Prozess, trägt jedoch nicht zum Ergebnis bei. Die Lehrkraft leitet die Klasse lediglich an, wie man zu einem einvernehmlichen Ergebnis gelangt. Die Vergabe fester Ämter mit klaren Anforderungen, Rechten und Pflichten trägt entscheidend zum Gelingen des Klassenrats bei. Der klar strukturierte Ablauf bildet ein Gerüst für die Diskussionen und Entscheidungsprozesse. So erleichtert er den Schülerinnen und Schülern, sich auf die Inhalte zu konzentrieren. Neben dem wichtigen Austausch untereinander, lernen die Schüler selbst Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen. Ergänzt wird die Klassenratstunde durch Übungen aus dem Lions-Quest-Programm „Erwachsen werden“.

Der Klassenrat findet in Klassestufe 5 - 10 je einmal pro Woche mit dem Klassenlehrer statt. 

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KoLe (Kooperatives Lernen)

Für mich – Für uns -  Für andere“

Im Fach Kooperatives Lernen steht die Gemeinschaft im Vordergrund. Kern des Faches ist die gezielte Förderung sozialer und methodischer Kompetenzen. In theoretischen und praktischen Übungen lernen die Schülerinnen und Schüler in einer Gruppe zusammenzuarbeiten. 

Durch das Training verschiedener Lernmethoden wollen wir die Schü­lerinnen und Schüler dazu befähigen, dass sie das Lernen lernen und ihr Lernen zunehmend selb­ständiger und eigenverantwortlicher organisieren können. Die erlernten Methoden bauen dabei aufeinander auf und werden in allen anderen Fächern im Laufe des Schuljahres eingesetzt und somit vertieft. Die praktischen Übungen folgen einem erlebnispädagogischen Ansatz und sind an das „Projekt Adventure“ aus den USA angelehnt. Ein Konzept, das bereits seit den 90-er Jahren zur Vermittlung von Schlüsselqualifikationen mit großem Erfolg eingesetzt wird. Verantwortung übernehmen, einander vertrauen und Empathie entwickeln sind nur einige Zielsetzungen der kooperativen Übungen. 
Das Fach Kooperatives Lernen wird in Klassenstufe 5 und 6 mit jeweils einer Wochenstunde unterrichtet. 

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Lernband

Eine Wochenstunde jedes Kernfaches findet seit dem Schuljahr 2016-2017 im sogenannten Lernband statt. Diese Stunden zeichnen sich durch eine ritualisierte Methodik zur Förderung des individuellen und selbstorganisierten Lernens aus. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten auf ihrer jeweiligen Lernniveaustufe an Aufgaben des jeweiligen Kernfaches. Da in einer der Lernbandstunden eine zweite Lehrkraft unterstützend zur Verfügung steht, können die Schülerinnen und Schüler verstärkt individuell gefördert werden. Weitere Informationen finden sich hier. 

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Mathematik

Mathematik ist eine zentrale kulturelle Errungenschaft der Menschheit und die Sprache in einer zunehmend technisierten und ökonomisierten Welt. Mathematische Grundbildung hat zum Ziel, die Rolle der Mathematik in der Welt zu verdeutlichen und die Schülerinnen und Schüler in die Lage zu versetzen, in vielfältigen Situationen mathematisch begründet Entscheidungen zu treffen oder Aussagen zu beurteilen. Mathematische Bildung hilft, sich in der Lebenswelt zu orientieren, diese auch unter mathematischen Gesichtspunkten zu betrachten und zu verstehen und Mathematik in Privatleben, Beruf und Studium erfolgreich und verantwortlich anzuwenden. Leistungsbereitschaft, Konzentrationsfähigkeit, Ausdauer, Sorgfalt, Exaktheit und Zielstrebigkeit werden gefördert und gefordert.

An der Realschule Neckargemünd haben die Schüler jeder Klassenstufe vier Stunden Mathematikunterricht pro Woche. Hauptthemen sind beispielsweise in der fünften Klasse Grundrechenarten, in der sechsten Klasse Brüche und Dezimalzahlen, in der siebten Klasse rationale Zahlen, in der achten Klasse Bruchrechnen und lineare Funktionen, in der neunten Klasse quadratische Gleichungen und Satz des Pythagoras und in der zehnten Klasse quadratische Funktionen und Trigonometrie. In der fünften Klasse wird eine Lernstandsdiagnostik durchgeführt. In der achten Klasse nehmen alle Schüler aller Schularten bundesweit an den Vergleichsarbeiten Vera 8 teil.  Im zweiten Halbjahr der achten Klasse erlernen die Schüler den Umgang mit dem Taschenrechner. Im selben Schuljahr wird ihnen auch eine Formelsammlung zur Verfügung gestellt, so dass sie sich an diese bis zur Abschlussprüfung in der zehnten Klasse gewöhnen können.
In der zehnten Klasse schreiben alle Klassen die vierte Klassenarbeit gemeinsam unter prüfungsähnlichen Bedingungen. Nach den schriftlichen Prüfungen haben die Zehntklässler die Möglichkeit den Kurs "Fit in Mathematik für Klasse 11" zu besuchen. In diesem werden die SchülerInnen auf die weiterführenden Schulen vorbereitet.

Bildquelle: Von Isaac Newton, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=145008

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Eines der ersten großen Mathelehrbücher Eines der ersten großen Mathelehrbücher Die Zahl Pi als Form unseres Schulgebäudes Die Zahl Pi als Form unseres Schulgebäudes

 

Musik

An der Realschule Neckargemünd werden die Schülerinnen und Schüler in Musik umfassend gefördert. Schwerpunkte bilden das eigene  Singen und Musizieren von Klasse 5 bis 10. In den Klassen 5-6 wird viel gesungen, rhythmisch und mit Orff-Instrumenten musiziert, in Klasse 7 kommt der Umgang mit Schlagzeug und Gitarre dazu, so dass in Klassenbands musiziert werden kann. In den Klassen 8-10 werden diese Kenntnisse erweitert und je nach Können der Klasse unterschiedlich fortgeführt. Einblicke in die Grundlagen der Musik, der Musikgeschichte, in Musikwerke aller Epochen und Zeiten bilden ein weiteres Fundament.

Die Schüler können in vier AGs mitwirken:

Musizierende Klassen und die AGs treten in mehrfach im Schuljahr in- und außerhalb der Schule in kleineren und größeren Konzerten in der Region und überregional auf. 


Aktivitäten des Faches Musik:

  • Prinzip des Klassenmusizierens
  • Auftritte in Altenheimen, am "Tag der offenen Tür", bei allen Entlassfeiern, den Schulgottesdiensten und bei Vollversammlungen.
  • Seit 2015: Konzertfahrten nach Neckargerach, zu "EuroMusique 2018", Uraufführung des Cross-Over Musicals "Zeitensprung", 
    Aufführung der Friedensmesse "The Armed Man" von Karl Jenkins. 
  • Auftritte beim Altstadtfest in Neckargemünd
  • Alljährliche Sommerkonzerte - hier wirken meist über 100 Schülerinnen und Schüler mit
  • Ausbildung zum Musiklotsen / zur Musiklotsin

Begabte Schüler und Schülerinnen können sich zum „Musiklotsen“ oder zum „Musikmentor“ auswärtig ausbilden lassen.
Diese Qualifikation erlaubt ihnen, in der Schule Musikgruppen mitzuleiten und auch z.B. in ihrem Verein mehr Verantwortung zu übernehmen.

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Physik

Auch die Physik prägte durch ihre Erkenntnisse und ihre Methodik seit der Antike andere Naturwissenschaften und löste vor allem im Bereich der Philosophie mehrmals geisteswissenschaftliche Umwälzungen aus.

Mit dem Erfolg der Physik ist das Wirken Galileo Galileis verbunden: Neben seiner innovativen, streng mathematischen Vorgehensweise prägte er vor allem die Rolle des Experimentes in der Physik als notwendige empirische Überprüfung physikalischer Theorien: alles Wissen wird durch Experimente überprüft, auch im Physikunterricht.

Die Physik bildet nicht nur die Grundlage für technische und medizinische Entwicklungen, sondern prägt in vielerlei Hinsicht unser Leben in einer hochtechnisierten Gesellschaft. Technische Entwicklungen bergen aber neben Chancen auch Risiken mit teilweise weitreichenden Folgen für Umwelt, Gesellschaft und Frieden. Es gilt, diese zu erkennen und zu bewerten. Deshalb ist das Fach ein wesentlicher Bestandteil der Allgemeinbildung in einer naturwissenschaftlich-technisch geprägten Welt.

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Religion

"Wie ist die Welt entstanden?", "Warum lässt Gott so viel Leid zu?", "Welche Religion ist die "richtige"?", "Kirche - nun ja ....!", "Bin gerne Ministrant.", "Ich werde konfirmiert." - Der Religionsunterricht versucht die religiöse Dimension der Wirklichkeit und des eigenen Lebens zu erschließen und trägt zur religiösen Bildung der Schülerinnen und Schüler bei.  Der  Religionsunterricht orientiert sich an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schülern. Neben der Beschäftigung mit Grundlagen der eigenen Religion (Glaube und Spiritualität, Feste des Kirchenjahres, Grunddienste der Kirche, Sakramente, biblische Erzählungen …), lernen die Schülerinnen und Schüler die anderen Weltreligionen und kennen.

Sieben große Themenbereiche (Mensch, Welt und Verantwortung, Bibel, Gott, Jesus Christus, Kirchen und Kirchen, Religionen und Weltanschauungen), die  alle miteinander vernetzt sind und Wissen aus allen anderen Fächern brauchen, haben im evangelischen und katholischne Religoinsunterricht Raum. Dabei lernt man, religiöse Phänomente genauer wahrzunehmen, zu beschreiben und zu deuten, eigene Urteile ethisch/religiös zu begründen, dialog- und gestaltungsfähiger zu werden. Werte, eine ethische Grundbildung, Aufbau sozialer Verantwortung, kulturelle Mitgestaltung, interkulturelles Verständnis und Toleranz für andere sowie die eigene Lebensplanung sind wichtige Bestandteile des Unterrichts. Den Kindern und Jugendlichen soll ein verstehender Zugang zu religiösen Weltdeutungen und Lebensweisen erschlossen werden, so dass sie schrittweise zu verantwortlichem Denken und Verhalten im Hinblick auf Religion und Glaube befähigt werden.

Für dei gesamte Schulgemeinschaft aktiv wird die Fachschaft Religion bei der alljährlichen Weihnachtsaktion. So konnten 2017 der Verein "Licht für Afrika" in Bammental und 2018 das Schulprojekt in Togo der "Arche Neckargemünd" großzügig unterstützt werden. Zu Beginn des Schuljahrs gibt es einen Gottesdienst für die fünften Klassen - für alle, gleich welcher Konfession oder Religion. 

Exkursionen in Kirchen, Synagogen, Moscheen, auf Friedhöfe usw. runden das Jahresprogramm ab. 

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Sport

  • Bewegung als Lebensprinzip
  • Motivation zum lebenslangen Sporttreiben 
  • Förderung von Gesundheitsbewusstsein und Fitness
  • Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit
  • Positives Körpergefühl
  • Stärkung der Persönlichkeit, 

dies sind nicht nur die Ziele des Bildungsplans, sondern ebenso Leitgedanken für den Sportunterricht  an der Realschule Neckargemünd.

Inhalte:
In den Klassenstufen 5 bis 10  werden folgende Inhalte behandelt: Leichtathletik, Turnen, Schwimmen, kleine/große Sportspiele, Fitness und Gesundheit , Freizeit- und Trendsportarten. 

Projekte:  Die Realschule Neckargemünd bietet einige Sportprojekte an, die in den jeweiligen Klassenstufen verankert sind. 

  • Klassenübergreifend: Sport- und Spielefest mit Klassenwettkämpfen
  • Klasse 5: „Dschungelbrand“-Teamparcours, Besuch des Schwimmbades in Neckargemünd, „Gladiatorenkampf mit der Schwimmnudel“, Osterturnier (Fußball)
  • Klasse 6: Besuch des Schwimmbades in Neckargemünd, Osterturnier (Handball)
  • Klasse 7: Besuch des Klettergartens in Neckargemünd, Osterturnier (Basketball)
  • Klasse 8: Tanzturnier, Osterturnier (Volleyball)
  • Klasse 9: Fußballturnier, Tanzturnier
  • Klasse 10: Fußballturnier, Tanzturnier

In Klasse 5 wird koedukativ Sport unterrichtet, erst ab Klasse 6 gibt es homogene Sportgruppen. 
In den Klassenstufen 9 und 10 gibt es Neigungsgruppen, die in die Bereiche Mannschaftssportarten, Individualsportarten und Freizeit- und Trendsportarten eingeteilt sind.  Die Schülerinnen und Schüler können aufbauend auf fundierten Fertigkeiten und Fähigkeiten zwei beliebige Sportarten praktizieren. Mindestens eine dieser beiden Sportarten muss aus dem Bereich der Kernsportarten gewählt werden. Sie müssen beide Sportbereiche (Individual- und Spielsportart) abdecken. Die Schülerinnen und Schüler sollten die wichtigsten Trainingsprinzipien, Trainingsmethoden und Aufwärmmöglichkeiten einer dieser Sportarten anwenden können. Auch eigene Wettkämpfe mit oder ohne Schiedsrichterleitung sollten von den Schülerinnen und Schülern organisiert werden.

Kursbeschreibung der Neigungsgruppen in Klasse 9 und 10:

Klasse 9

  • Bereich 1 - Mannschaftssportart: Fußball oder Handball
  • Bereich 2 - Individualsportarten: Turnen - Leichtathletik I -  Tanz/Rhythmische Sportgymnastik I
  • Bereich 3 - Freizeit- und Trendsportarten: Rugby – Badminton – Rückschlagspiele

Klasse 10

  • Bereich 1 - Mannschaftssportart: Volleyball oder Basketball
  • Bereich 2 - Individualsportarten: Gerätturnen - Leichtathletik II - Tanz/Rhythmische Sportgymnastik II     
  • Bereich 3 - Freizeit- und Trendsportarten: Fit for life – Powerfit – Hockey – Ultimate Frisbee

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Technik

Eine allgemeine technische Grundbildung ist notwendig,

  • um sich in einer technisch komplexen Welt zurechtzufinden.
  • um begründete technische Entscheidungen treffen zu können.

Im Gegensatz dazu soll Technikunterricht nicht:

  • berufliches Spezialwissen vermitteln.
  • eine rein handwerkliche Grundausbildung vermitteln.

Dabei wenden wir die nachfolgenden Arbeitsweisen an:

...aus der PRAXIS....

  •  konkrete Problemstellung
  •  einen technischen Gegenstand a. selbstständig planen, b. entwickeln und herstellen, c. bewerten und optimieren

Beispiele:

  • ein technischer Gegenstand von realem Nutzen,  z.B. einen Hocker
  • eine konkrete Kaufentscheidung mit aktuellem Schülerbezug, z.B. ein neues Handy
  • eine zukünftige Kaufentscheidung, z.B. eine Fotovoltaikanlage für das Hausdach

... zur THEORIE, z.B.: 

  • Wissen über Werkstoffe
  • Verarbeitungsmöglichkeiten der Werkstoffe
  • Auswahl eines Oberflächenschutzes

Von der Idee zum Produkt

1. Schritt: Ideen sammeln   2. Schritt: Entscheidungen treffen   3. Schritt: Anforderungsliste aufstellen   4. Schritt: Gegenstand entwerfen
5. Schritt: Informationen beschaffen  6. Schritt: Zeichnungen anfertigen  7. Schritt: Stückliste anlegen  8. Schritt: Beurteilungskriterien festlegen
9. Schritt: Arbeitsplan ausarbeiten  10. Schritt: Kalkulation durchführen  11. Schritt: Organisationsplan aufstellen  12. Schritt: Gegenstand herstellen
13. Schritt: Kontrolle durchführen  14. Schritt: Beurteilung durchführen   15. Schritt: Arbeitsergebnisse präsentieren

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Wirtschaft / Berufs- und Studienorientierung - WBS

WBS als neues Fach im Bildungsplan aller Schularten beginnt in Klasse 8.
Hier lernt man u.a.:

► Wie geht es nach dem Schulabschluss beruflich oder schulisch weiter?
► Wie verfasse ich richtig Bewerbungen schreibt und "glänze"  bei einem Vorstellungsgespräch?
► Welche Rolle nehme ich als Verbraucher, Erwerbstätiger und Wirtschaftsbürger wahr?

Einige typische Fragestellungen: 

  • Wozu bezahlen wir eigentlich Steuern und was passiert damit?
  • Welche Rechte habe ich bei Vertragsabschlüssen?
  • Wie kann ich ein Bankkonto eröffnen oder Geld anlegen?
  • Wie setzen sich Preise zusammen?

Wie kann eine effiziente und gleichzeitig gerechte Versorgung trotz begrenzter Ressourcen und daraus resultierender Verwendungskonkurrenzen erreicht werden? Durch die Lösung dieser Frage kann – bei unterschiedlichen, bisweilen konfliktreichen Interessenlagen – ein gutes Zusammenleben ermöglicht werden. Ziel der ökonomischen Bildung ist, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, ökonomisch geprägte Lebenssituationen zu erkennen, zu bewältigen und zu gestalten sowie ihre Interessen in einer sich verändernden globalisierten Welt selbstbestimmt und selbstbewusst zu vertreten. Dadurch trägt ökonomische Bildung zur Stärkung der Mündigkeit der Schülerinnen und Schüler bei, die auch für ihre berufliche Orientierung im Hinblick auf die Planung und Gestaltung des Übergangs in Ausbildung, Studium und Beruf eine wichtige Rolle spielt. Weitere Informationen sind auf einem Faltblatt zu finden. 

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