Geschichte der Schule

Alles ist und hat Geschichte - auch unsere Schule. Anbei ein Einblick und Rückblick in bald 50 Jahre Schulgeschichte der Realschule Neckargemünd. Viel Freude beim Stöbern und Schmökern. Beim Klicken auf die Bilder diese mit dem Pluszeichen + rechts oben vergrößern. Aktualisiert und neugestaltet im Mai 2021. 

1972 - Genehmigung zur Gründung einer Realschule in Neckargemünd 1972 - Genehmigung zur Gründung einer Realschule in Neckargemünd 1974 - Bau der Realschule 1974 - Bau der Realschule 10 Jahre Realschule 1982 10 Jahre Realschule 1982 25 Jahre Realschule 1997 25 Jahre Realschule 1997 2003 - Brand des Schulzentrums 2003 - Brand des Schulzentrums 2003 - Der große Brand 2003 - Der große Brand 2004 - Planungsbild zum Neubau 2004 - Planungsbild zum Neubau 2005 - Abriss des Schulzentrums 2005 - Abriss des Schulzentrums 2005 - Abriss des Schulzentrums 2005 - Abriss des Schulzentrums 2006 - Spatenstich zum Neubau 2006 - Spatenstich zum Neubau 2008 - Einzug ins neue Schulzentrum 2008 - Einzug ins neue Schulzentrum 2019 - Einweihung des Außenklassenzimmers 2019 - Einweihung des Außenklassenzimmers

Die Geschichte der Realschule Neckargemünd - erzählt in Etappen

Viel Freude beim Eintauchen in die Geschichte(n) - einfach die gewünschte Rubrik anklicken, um Zahlen und Texte erscheinen zu lassen. 

 

Chronologischer Überblick

  • seit 1960 weisen Schulentwicklungspläne des alten Landkreises Heidelberg die Stadt Neckargemünd als Standort für ein Gymnasium und eine Realschule aus.
  • 1967 I Provisorischer Aufbau (Fertigbauten) des Gymnasiums als Außenstelle des Helmholtz-Gymnasiums Heidelberg
  • 1970 |Grundsteinlegung für das erste Schulgebäude
  • 1972 |Bezug der ersten Räume des Gymnasiums und Gründung der Realschule am 01.08.1972
  • 11.06.1976 |Einweihung des alten Schulzentrums nach Fertigstellung der Turnhalle und Außenanlage
  • 1984 |Abschluss der Bautätigkeit mit Einweihung des sechsten und letzten Bauabschnittes zum Schulzentrum
  • 02.06.2003 |Großbrand, verursacht durch Schweißarbeiten im Rahmen der Sanierung des Schuldaches. 24 Feuerwehren mit ca. 60 Fahrzeugen und 350 Feuerwehrleuten sind im Einsatz.
  • 17.06.2003 |Wiederaufnahme des Schulbetriebes. Der Unterricht für 1250 Schüler erfolgt in behelfsmäßiger Unterbringung, verteilt über Schulräume der Grund- und Hauptschule sowie zahlreicher Institutionen am Ort.
  • 08.08.2003|Aufbau von zwei Schul-Containterdörfern als Ersatz für das abgebrannte Gebäude. Rund 250 Containter werden im Menzerpark für das Gymnasium und auf dem Parkplatz in Kleingemünd für die Realschule aufgestellt.
  • 02.04.2004|Der Badische-Gemeinde-Versicherungsverband (BGV) zahlt 22,9 Mio. Euro für das abgebrannte Gebäude. Es handelt sich um den höchsten Einzelfallschaden des BGV.
  • Januar 2005|Architektenwettbewerb. Das Unternehmen DUplus gewnn diesen. Hier ein Link auf eindrucksvolle Bilder und Infos. 
  • 21.07.2005|Der Gemeinderat beschließt den Neubau mit einem 3-zügigen Realschul- und einem 4-zügigen Gymnasialzug. 
  • 30.06.2006 I Erster Spatenstich zum Neubau des Schulzentrums 
  • 26.05.2008 I Seit Montag, dem 26.05.2008, findet der Unterricht im neuen Gebäude statt.
  • 17.05.2019 I Einweihung eines Außenklassenzimmers
  • 2020-2021 I Zeit des Corona-Virus; Ausstattung der Schule mit digitaler Technik zum Lernen und Arbeiten auf allen Stockwerken. 

Gründungszeit und Anfänge

Mit Wirkung vom 1. August 1972 wurde die Realschule Neckargemünd errichtet. Bis es dazu kam, war ein schwieriger Weg, denn anfänglich war überhaupt nicht daran gedacht, neben dem Gymnasium noch eine Realschule einzurichten. Ausgelöst wurde die Diskussion um eine Realschulgründung eigentlich vom Schulbeirat der Stadt Heidelberg, der mit einstimmigem Beschluss im Oktober 1966 die Stadtverwaltung Heidelberg beauftragte, "das Oberschulamt Nordbaden und das Kultusministerium um einen Anordnung zu ersuchen, die Neckargemünd verpflichte, für die Unterbringung ihrer Mittelschüler an einer örtlichen Schule Sorge zu tragen" (Heidelberger Tageblatt vom 26.10.1966). Aus dem "Raum Neckargemünd" lägen 47 Anmeldungen vor; es wäre daher "leicht, an der Volksschule Neckargemünd einen Mittelschulzweig mit zunächst einer Mittelschulklasse zu beginnen".

Der Neckargemünder Bürgermeister Kurst Schieck verbat sich solche Einmischungen, zumal die Neckargemünder Volksschule Raumprobleme hatte, nachdem sie die Hauptschüler aus der damals noch selbständigen Gemeinde Dilsberg und Mückenloch aufnehmen musste. Deshalb sah man sich nicht in der Lage, zusätzlich eine Mittelschulklasse einzurichten. Darüber hinaus waren nur 12 der 47 Anmeldungen aus dem Gebiet der damaligen Stadt Neckargemünd.

Streit um den Schulstandort 
Mittlerweile hatten sich schon die Gemeinden Bammental und Meckesheim um eine Realschule beworben. Es war nun das Oberschulamt Nordbaden, das ein Schulzentrum in Neckargemünd mit Haupt- und Realschule sowie Gymnasium aus Gründen der Durchlässigkeit der einzelnen Schularten favorisierte; auch die Verkehrsanbindungen seien in Neckargemünd besser. Unter Vorsitz von Landrat Georg Steinbrenner (Landkreis Heidelberg) fand am 6. März 1967 im Gasthaus "Goldener Anker" eine Besprechung der Bürgermeister, Schulleiter und Elternvertreter aus den betroffenen Gemeinden statt. Bei der Probeabstimmung sprachen sich für den Standort Neckargemünd die Gemeinden Neckargemünd, Dilsberg, Altneudorf, Heiligkreuzsteinach, Lampenhain, Schönau, Waldhilsbach und Wiesenbach aus. Für den Standort Meckesheim stimmten Meckesheim, Lobbach, Mönchzell, Spechbach und Waldwimmersbach; die Gemeinden Zuzenhausen und Eschelbronn (Landkreis Sinsheim) wurden ebenfalls dem Standort Meckesheim zugeordnet. Für Bammental stimmte lediglich die eigene Gemeinde. Die Gemeinde Mauer wollte sich nicht festlegen. Gauangeloch und Ziegelhausen wollten ihre Kinder weiter nach Heidelberg schicken. Landrat Steinbrenner stellte als Ergebnis der Besprechung fest, "dass es wünschenswert sei, ein Gymnasium und eine Realschule in Neckargemünd gleichzeitig zu fördern" (Rhein-Neckar-Zeitung vom 09.03.1967) Wenn man das Abstimmungsergebnis bewerten will, so muss man einräumen, dass das Steinachtal den Ausschlag für den Standort Neckargemünd gab.


Anfangszeit:  Der Beginn in Baracken

Nach einer langwierigen Planungsphase wurde die Realschule Neckargemünd mit Erlass des Kultusministeriums vom 8. Mai 1972 zum 1. August 1972 errichtet. Dass der Bedarf für eine Realschule vorhanden war, wurde durch überraschend viele Anmeldungen unterstrichen. Zum Schuljahresbeginn 1972/73 nahm die neue Realschule den Unterricht auf. 80 Anmeldungen übertrafen alle Erwartungen 78 Schülerinnen und Schüler wurden dann in zwei Klassen unterrichtet, wobei man als Gast des ebenfalls im Aufbau befindlichen Gymnasiums Neckargemünd zwei Klassenzimmer im Obergeschoss des Gymnasiums bezog. Realschuloberlehrer Albert Werner wurde zum kommissarischen Schulleiter bestellt; als zusätzliche Lehrkräfte wurden Oberlehrer Hans-Adam Ziegler und Realschullehrerin Renate Kampe zugewiesen. 1973 zog man mit nunmehr 5 Klassen in Holzbaracken um, da das Gymnasium wegen ebenfalls wachsender Zahlen seine Räume benötigte.

Ende 1974 wurde dann mit dem dritten Bauabschnitt des Schulzentrums, der Realschule, begonnen. Die bauliche Konzeption des Schulzentrums ist auf pädagogische Überlegungen Ende der sechziger Jahre zurückzuführen, wo man wegen der Durchlässigkeit zwischen den einzelnen Schularten Schulzentren plante; auch erhoffte man sich geringere Betriebs- und Baukosten durch die Mehrfachnutzung von Fachräumen.Die Klassenräume konnten Ende 1975 bezogen werden, während der Werkunterricht noch einige Zeit in Containerbauten stattfand. Inzwischen hatte die Realschule schon 12 Klassen mit 376 Schülern! Mit Erlass vom 13.11.1974 erhielt die Realschule mit ihrem bisherigen kommissarischen Schulleiter Albert Werner ihren ersten Rektor; ein Jahr später wurde Hans-Adam Ziegler zum Realschulkonrektor ernannt. Mit der Fertigstellung der Großsporthalle wurde am 11. Juni 1976 das Schulzentrum offiziell eingeweiht. Dabei fand auch ein gemeinsames Schulfest von Gymnasium und Realschule statt.

1975: Die Realschule, die zunächst nur zweizügig geplant war, wurde auf Grund des starken Zulaufs dann als dreizügige Schule gebaut. Die Räume konnten dann im Laufe des Schuljahres 1975/76 bezogen werden. Inzwischen hatte man schon 12 Klassen und 376 Schüler. Mit Erlass vom 13. November 1974 hatte die Realschule inzwischen mit dem bisherigen kommissarischen Schulleiter Albert Werner auch ihren ersten Rektor erhalten; ein Jahr später wurde Hans-Adam Ziegler zum Realschulkonrektor ernannt.

1976: Mit der Fertigstellung der Großsporthalle wurde am 11. Juni 1976 das Schulzentrum in Anwesenheit von Regierungspräsident Dr. Müller und Oberschulamtspräsident Dr. Unruh offiziell eingeweiht und ein vorläufiger Schlussstrich unter eine mehrjährige Bauzeit gezogen. Aus diesem Anlass fand auch ein gemeinsames Schulfest von Realschule und Gymnasium statt. 

Raumnot 
1978 fand die erste Abschlussprüfung statt. 72 Schülerinnen und Schüler erhielten das Abschlusszeugnis der Mittleren Reife. Die Realschule erfreute sich eines steigenden Zuspruchs. Mit Musik- und Theaterabenden, Tagen des Schulsports machte man auf sich aufmerksam.  Im Schuljahr 1977/78 hatte man schon 683 Schüler in 21 Klassen, so dass man über die "Raumnot an der Realschule" auch öffentlich diskutierte. Zeitweise fuhr man vier- und fünfzügig. In der Elternschaft wurde über eine Reduzierung des Einzugsbereichs für Gymnasium und Realschule diskutiert. Die Einrichtung einer weiteren Realschule in Bammental oder Meckesheim wurde mit Blick auf die späteren, geburtenschwachen Jahrgänge verworfen. Ebenso eine vorübergehende Inanspruchnahme von Klassenräumen in der Bammentaler Hauptschule. So fuhr man in der Folgezeit ständig mit Wanderklassen Überkapazitäten. Im Schuljahr 1981/82 hatte man mit 767 Schülern in 25 Klassen den absoluten Höchststand erreicht.


Die Realschule öffnet sich nach außen

1982 feierte man am 23. Juni das 10-jährige Bestehen mit einer musikalischen Feierstunde und einem Schulfest. 1984 wurde dann der 6.Bauabschnitt eingeweiht. Mit der Erweiterung des naturwissenschaftlichen Traktes und der Schaffung von Fachräumen für Chemie, Hauswirtschaft und Textiles Werken entspannte sich die Raumsituation spürbar. Das Schulzentrum galt nun als fertiggestellt. Die Schülerzahlen gingen als Folge der Neugründung des Gymnasiums Bammental und der rückläufigen Geburtenzahlen langsam zurück.

Entwicklung in der Realschule Neckargemünd
1983 wurde Hans-Adam Ziegler zum Rektor der Realschule Obrigheim ernannt. Nach einjähriger Vakanz wurde Herr Karl-Heinz Neser zum Konrektor der Realschule bestellt. 1984 wurde schließlich der sechste und letzte Bauabschnitt des Schulzentrums eingeweiht. Mit der Erweiterung des naturwissenschaftlichen Traktes für beide Schulen und der Schaffung von Fachräumen für Hauswirtschaft und Textiles Werken für die Realschule entspannte sich langsam die Raumsituation. Die Schülerzahlen gehen seit 1982 mit einigen Schwankungen zurück. Neben dem Geburtenrückgang spielten auch die Gründung eines weiteren Gymnasiums in Bammental und der Neubau der Realschule in Neckarsteinach eine Rolle. 1985 wurden die ersten Projekttage an der Realschule durchgeführt, auf einer RNZ-Seite präsentierten die Schüler ihre Ergebnisse. Seit diesem Jahr läuft auch die Berufliche Orientierung (BORS) in Zusammenarbeit mit der Argentur für Arbeit und Betrieben der Metropolregion Rhein-Neckar. Erstmals wurden Computer-Arbeitsgemeinschaften angeboten. 1986 fand erneut ein Schulfest statt. 1987 kam es zum offiziellen Abschluss einer Schulpartnerschaft mit Varden Ungdomscole in Sandefjord (Norwegen), nachdem der Schüleraustausch, der die zwei Jahre von den beiden Lehrkräften Monika Schmetzer und Frank Wettstein begleitet wurde, schon im Herbst 1985 aufgenommen worden war. Das Jahr 1988 stand ganz unter dem Thema "1000 Jahre Neckargemünd", die Ergebnisse der Projekttage wurden in einer Ausstellung in der Volksbank Galerie einer interessierten Öffentlichkeit präsentiert. In das Jahr 1988 fällt auch der erste Schüleraustausch mit der Queen-Catherine-School in Kendal (England). Mit Evian, das durch eine Städtepartnerschaft mit Neckargemünd verbunden ist, findet seit über 25 Jahren gemeinsam mit dem Gymnasium ein regelmäßiger Schüleraustausch statt. Damit führte die Realschule zeitweise drei Schüleraustausche durch. Das Schulleben wurde durch vielfältigste Aktivitäten bereichert. 


Die Realschule als etablierte Schulform
Die Realschule etablierte sich in der Bevölkerung rasch als eine Schulform, die es Schülern ermöglicht einen guten Einstieg ins Berufsleben genauso angemessen vorzubereiten wie den weiteren Besuch der Schule und einen Weg zum Abitur oder Fachhochschulreife. Dazu trugen die vielfältigen Partnerschaften der Realschule Neckargemünd ebenso bei wie ihr guter Ruf in der Gemeinde und dem Umland. Am 30.01.1996 ging Herr Albert Werner in Ruhestand, nachdem er der Schule 23 Jahre lang eine deutliche Ausprägung gegeben hatte. Nach dreivierteljährlicher Vakanz wurde Jochen Meyer am 24. 10.1996 zum neuen Schulleiter bestellt. Die Schule hatte in diesem Schuljahr 519 Schüler, die von 34 Lehrkräften in 19 Klassen unterrichtet wurden. Fast 2000 Schüler hatten inzwischen an der Realschule Neckargemünd das Zeugnis der mittleren Reife erworben. Nun standen innere Entwicklungsaufgaben genauso im Vordergrund wie die Pflege der zahlreichen Kontakte der Realschule.  Das Jubiläum „25 Jahre Realschule Neckargemünd“ wurde am 28. September 1997 wieder groß gefeiert mit Schulfest und einem Treffen der Ehemaligen. Außerdem stellte sich die Schule in einer Broschüre vor.


50 Jahre gelebte Partnerschaft mit Evian
Seit 50 Jahren sind sich die beiden benachbarten Nationen Frankreich und Deutschland darüber bewusst, dass ein Miteinander in Freundschaft und Solidarität die Basis für eine glückliche und friedliche Zukunft beider Völker Europas bilden. Beseelt von dem Wunsch nach gegenseitigem Kennen- und Verstehenlernen begründeten zahlreiche Gemeinden Partnerschaften mit Gemeinden in Frankreich. So erkannten auch Neckargemünd und Evian die Zeichen der Zeit als sie 1966 erste Kontakte mit Evian-les-Bains aufnahmen. Diese mündeten in einer von der Bürgerschaft getragenen Partnerschaft, die 1970 offiziell begründet wurde.
Herr Bürgermeister Schieck war motiviert diese Partnerschaft als Zeichen des Friedens auf den Weg zu bringen. Heute, 42 Jahre später, haben sich die Motive geändert. Die Jugendlichen sind ein freizügiges Europa gewöhnt, sie genießen die Begegnungen mit Menschen der Nachbarnation und beherrschen die Sprache sicherer als ihre Eltern und Großeltern. 

Evian-les-Bains ist eine attraktive Partnerstadt und unsere Schüler kommen regelmäßig begeistert aus Frankreich zurück. Wir wünschen uns noch mehr Begegnungen im Unterricht und der Schule. So ermöglichen wir unseren französischen Gästen immer die Teilnahme am Unterricht. Fester Bestandteil der Partnerschaft ist die Beherrbergung der Grundschüler, die in der Vorweihnachtszeit jedes Jahr nach Neckargemünd kommen. Die Realschüler basteln oder backen mit den französischen Kindern und halfen auch schon bei Spieleabenden auf der Dilsberger Jugendherberge und beim Bettenbeziehen. 

Beide Partnerstädte sind sich einig, dass die Begegnung der Jugendlichen den Grundstein für die zukünftige Tragfähigkeit der Städtepartnerschaft legt. Deshalb wird diese von der Gemeinde Neckargemünd tatkräftig unterstützt.

En français 
Depuis 50 ans la France et l’Allemagne sont tout à fait conscients du fait qu’une cohabitation amicale et solidarisée soit la base d’un avenir heureux et pacifique/paisible des deux peubles européens. Après la guerre - motivées par le désir de se connaître et de se comprendre -  beaucoup de communes allemandes créèrent des jumelages avec des villes francaises. Ainsi fit la ville de Neckargemünd en 1966 quand elle prit contact avec Evian-les-Bains. Ces premiers contacts affluèrent dans un jumelage supporté par les citoyens des deux villes qui fut fondé officiellement en 1970. M. Schieck, le maire d’antan de Neckargemünd, fut motivé de créer ce jumelage comme un signe de paix.

Aujourd’hui, 42 ans plus tard, les motifs ont changé. Les jeunes sont habitués à un Europe libre, ils profitent des rencontres franco-allemandes et ils savent mieux parler la langue l’un de l’autre. Evian-les-Bains est une ville attractive de facon que nos élèves rentrent toujours passionnés de leurs séjours en France. Puisqu’on aimerait bien encore plus de rencontres à l’école et pendant les cours, les élèves francais sont toujours invités à participer à nos cours scolaires à Neckargemünd.

Chaque année avant Noël nous hébergeons des élèves francais de l’école primaire qui nous rendent visite.  Les élèves du collège de Neckargemünd s’occupent d’eux avec des activités comme p.ex. le bricolage ou la patisserie et ils les accompagnent à l’auberge de jeunesse à Dilsberg où il y a des soirées de jeux  et la visite du Petit Papa Noël allemand.
Les deux villes  - Evian ainsi que Neckargemünd – sont d’accords du fait que la rencontre des jeunes gens francais et allemands constitue une base solide pour l’avenir prometteur de notre jumelage. C’est pourquoi la ville de Neckargemünd la prête main-forte.

Die fast über ein ganzes Schuljahr geplanten Feierlichkeiten zum 50-jährigen städtpartnerschaftlichen Austausch (der Schulaustausch begann früher) im Jahr 2020 konnten wegen des Corona-Virus (Sars-CoV-2, Covid-19) nicht stattfinden: dennoch erlebten wir Gemeinsamkeiten  - gemeinsame Chorproben von Gymnasium und Realschule, eine Kunstausstellung und viel gemeinsam verbrachte Planungszeit. 

Links:
Evian-Tourisme
Evian-les-Bains (Wikipedia)
50 Jahre Städtpartnerschaft


2003:  Am 2. Juni 2003 brannte das Schulzentrums am ersten Tag der Pfingstferien ab. Ursache des Großfeuers waren Schweißarbeiten auf dem Dach. Während der Pfingstferien musste die behelfsmäßige Unterbringung der Klasse organisiert werden. Bis zu den Sommerferien wurden die Klassen 5 und 6 in den Räumen des ökumenischen Zentrums „Arche“ unterrichtet.  Die Klassen 7 bis 9 hatten vormittags frei und erhielten ihren Unterricht erst in den Nachmittagstunden in der Grund- und Hauptschule. Wer sich an den „Jahrhundertsommer 2003“ erinnert, kann nachvollziehen, wie anstrengend das Lernen war, denn „Hitzefrei“ war in diesen Wochen trotz hoher Temperaturn für die Realschule ein Fremdwort. Wenigstens sorgten die dicken Mauern des alten Schulgebäudes der GHS dafür, dass die Räume auch am Nachmittag noch nicht so stark aufgeheizt waren. Eine Folge des Brandes war, dass die Schulgemeinschaft solidarisch zusammengestanden ist und auch in der Folgezeit die vielfältigen Belastungen ausgehalten hat. In den Sommerferien wurden im Menzerpark und auf dem Parkplatz in Kleingemünd die beiden "Container-Dörfer" erstellt. Die meisten Klassen und alle Fachräume wurden auf der Kleingemünder Seite untergebracht. Die Klassenzimmer für sieben Klassen befanden sich in den Containern im Menzer Park. Die Schulleitung fand gleich nach dem Brand in der Villa Menzer ein neues Domizil, denn dort war kurz zuvor die Stadtverwaltung ausgezogen. Bedingt durch die beiden Standorte gab es an unserer Schule eine besondere Schüler- und Lehrerbewegung – manchmal bis zu viermal am Tag über den Neckar. Die Bewegung hielt uns fit.

2004: Viele Pläne für den Wiederaufbau des Schulzentrums wurden gemacht. Entsprechend den neuen pädagogischen Konzepten wurden Räume und Einrichtungen eingeplant, die den Betrieb als Ganztagesschule ermöglichen.

2005: Der Abriss der alten Schule begann im Herbst 2005.  Ab Mai begannen die Erdarbeiten.

2008: Einzug in den Neubau. Frau Marker-Schrotz wird neue Schulleiterin und leitet diese bis heute. 
Hier ein Link auf eindrucksvolle Bilder und Infos zum Neubau (DUplus) unserer Schule. 

2019: Die Schule wurde um ein Außenklassenzimmer erweitert. 

2017 - 2021: Im Rahmen des Medienentwicklungsplanes und intensiver Vorarbeit durch ein Medienschulentwicklungsteams.  wurde die technische Ausstattung in Klassenzimmern und Fachräumen in Abstimmung mit dem Gymnasium und dem Schulträger grundlegend erneuert. Alle Klassenzimmer wurden mit einem neuen Whiteboard, einem interaktiven Beamer, Apple-TV, Dokumentenkamera usw. ausgestattet. Auch die Ausstattung mit Laptops und iPads auf allen Stockwerken bzw. in den Fachräumen wurde vorangetrieben und ermöglicht seitdem ein erweitertes Lernen und Arbeiten. 

2020 - 2021: Das Corona-Virus veränderte weltweit fast alle gewohnten schulischen Abläufe: an unserer Schule war vom kompletten Lockdown, Notbetreuung, Unterricht der Abschlussklassen, Wechselunterricht mit halben Klassen, Fernunterricht via Videokonferenzen und Lernplattformen, Streaming aus den Klassenzimmern usw. alles vertreten und bedeutete eine intensive Arbeitsphase über fast zwei Schuljahre. Es fanden keinerlei Konzerte, Ausflüge, Klassen- und Studienfahrten, Sportfeste, Vernissagen und andere Veranstaltungen statt. 


Berühmte Schülerinnen und Schüler unserer Schule

HANSI FLICKder als Spieler in Mückenloch, Sandhausen und beim FC Bayern viele Meisterschaften gewann und als Trainer bei Bayern München 2020 seiben nationale und internationale Titel holte und 2014 als Co-Trainer die Weltmeisterschaft gewann. 2021 wurde er Nachfolger von Joachim Löw als Trainer der deutschen Fußballnationalmannschaft. Er war sechs Jahre Schüler auf unserer Schule :-) 

Die Schulleiter unserer Schule

1972 - 1996: Albert Werner 
1996 - 2008: Jochen Meyer 
2008 - heute: Marion Marker-Schrotz